Sonntag, 10. Juli 2016

[Rezension] Jack Ketchum - Jagdtrip


Autor: Jack Ketchum

Originaltitel: Cover

Verlag: Heyne Hardcore

Seiten: 368

Preis: 9,99 € (Taschenbuch)

Verfilmt: nein

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Über das Buch:

Lee ist lebend aus dem Krieg zurückgekehrt, doch er ist ein anderer Mensch geworden. Die Erinnerung verfolgt ihn in seinen Träumen. Er lebt zurückgezogen tief in einem Wald und meidet den Kontakt zu Menschen. Aber heute ist er nicht allein. Eine Gruppe Camper ist in seine zerbrechliche Welt eingedrungen. Er hört ihre Stimmen, beobachtet ihr Lager. Mit einem Mal ist der Krieg zurück. Und Lees Besucher müssen um ihr Leben kämpfen ...



Meine Meinung:

Eine interessante Konstellation: Ein erfolgreicher Schriftsteller möchte ein Wochenende mit seinen (2!) Frauen, einem Freund, seinem Agenten und einem Interviewer und Fotografen ein schönes Wochenende am See verbringen. Dabei trifft er auf einen traumatisierten Vietnamveteranen, der sich mittels Cannabisanbau seinen Lebensunterhalt verdient.

Sowohl das Konstrukt, als auch die Charaktere sind nicht sehr überzeugend beschrieben. Mir fehlt Empathie und eine gewisse Überzeugung für die Personen. Der Ablauf des Geschehens und die ständigen Rückblenden sind nicht genau genug, um das Gemetzel stichhaltig zu erklären. Form und Ausdruck sind aus meiner Sicht beliebig, das Ende allerdings überraschend unlogisch.

Immerhin bezieht das Buch aus den häufigen Wechsel der Blickrichtung und häufigen Wendungen der Handlung einen gewissen Reiz, bis zum Ende zu lesen.

Meine Empfehlung zum Lesen weiterer Bücher des Autors ist es nicht, auch wenn dieser als der Godfather des Horrors in Werkschau und Klappentext bemüht wird.


Meine Bewertung:

★ ★ ★ ☆ ☆ || 3 / 5 Sterne

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