Montag, 18. Juli 2016

[Rezension] Richard Laymon - Das Haus

Autor: Richard Laymon

Titel: Das Haus

Originaltitel: Allhallow's Eve

Verlag: Heyne Hardcore

Seiten: 288

Preis: 9,99 €

Verfilmt: nein




Über das Buch:

Halloween. In der amerikanischen Kleinstadt Ashburg gibt es dieses Jahr eine große Party. Geladen wird ins Sherwood- Haus. Ein ganz besonderes Haus. Vor vielen Jahren ist dort eine Familie bestialisch ermordet worden. Seitdem wird es gemieden. Doch trotz dieser finsteren Vorboten öffnen sich am Abend die Tore. Das blutige Spiel beginnt ...


Meine Meinung:

Das Haus handelt von einem kleinen Jungen, der in der Schule gehänselt wird und Halloween zum Anlass nimmt, seinen pubertären Gewalt-und Rachefantasien freien lauf zu lassen.


Ich persönlich fand den Schreibstil des Autors zwar gut und flüssig zu lesen, jedoch die ganze Handlung sehr unglaubwürdig und teilweise nicht nachvollziehbar. Die Dialoge der Personen waren mir leider etwas zu ungenau dargestellt und verloren dadurch an Spannung.

Abgesehen von dem Anfang, der eigentlich noch ziemlich vielversprechend war und diesem Gemetzel zum Ende des Buches, konnte mich das Buch in der Kategorie Horror leider nicht überzeugen.

Einzig die geringe Anzahl an Seiten konnten mich dennoch überzeugen, das Buch zu beenden. Weiterhin war das recht offene Ende ganz gut, denn es wäre meiner Meinung nach nicht förderlich gewesen, die Handlung zum Ende weiter auszuschlachten und die Story weiter in die Länge zu ziehen. Die geringe Seitenanzahl ist also hier als Pluspunkt zu betrachten.

Wer auf Gemetzel ohne viel 'wenn und aber' und ohne Hintergrund steht, für den könnte dieses Buch etwas sein, für mich war es leider nicht das richtige.


Meine Bewertung:
★ ★ ☆ ☆ ☆ || 2 / 5 Sterne

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