Mittwoch, 10. August 2016

[Rezension] George R. R. Martin - Wild Cards 1: Das Spiel der Spiele

Autoren: Daniel Abraham, Melinda M. Snodgrass, Carrie Vaughn, 
Michael Cassutt, Caroline Spector, John Jos. Miller, 
George R. R. Martin, Ian Gregillis, S. L. Farrell

Herausgeber: George R. R. Martin

Titel: Wild Cards: Das Spiel der Spiele


Originaltitel: Wild Cards: Inside Straight


Verlag: penhaligon


Seiten: 544


Preis: 15,00 €


Verfilmt: nein




Über das Buch:

Seit sich in den Vierzigerjahren das Wild-Card-Virus ausgebreitet hat und Menschen mutieren lässt, gibt es neben den normalen Menschen auch Joker und Asse. Joker weisen lediglich körperliche Veränderungen auf, während Asse besondere Superkräfte besitzen. Da ist zum Beispiel Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Lohengrin, der eine undurchdringliche Rüstung heraufbeschwört. 

Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neueste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Buchtrailer:





Meine Meinung:


Selten ist es mir so schwer gefallen eine Rezension zu verfassen.
Aufmerksam bin ich auch 'Wild Cards' erst durch den Namen 'George R. R. Martin' geworden. Der aber, wie ich dann herausgefunden habe, nicht der hauptsächliche Autor des Buches ist, sondern einer von vielen, und weiterhin seinen Namen als Herausgeber des Buches gibt.
Das hat mich dann schon ein bisschen stutzig gemacht. Und es ist mir beim Lesen auch aufgefallen.

Der Schreibstil des Buches konnte mich leider nicht so sehr begeistern wie 'Ein Lied von Eis und Feuer' und ja, ich weiß, man sollte es nicht vergleichen - aber es passiert dann einfach doch.

Man merkt dass mehrere Autoren an diesem Buch gearbeitet haben und auch damit hatte ich meine Schwierigkeiten, die sich erst nach vielen Seiten gelegt hat, bzw. minimiert hat.

Positiv zu bemerken ist, dass die handelnden Personen allesamt sehr gut charakterisiert und beschrieben werden. Man kann Sympathien und Missfallen gut einordnen und erkennt schnell Stärken und Schwächen der Personen.

Die Kapitel sind aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, was zwar gut und interessant sein kann, was mich aber auch gestört hat, da mir die Kapitel der Personen die bei mir negativ behaftet waren, einfach viiieeeel zu langatmig wurden und mich dann ein wenig gelangweilt haben.

Es ist wirklich sehr schwierig zu beurteilen. 

Ich denke, dass Buch ist zwar gut gemacht und geschrieben, man sollte es aber dennoch nicht vergleichen (ja, ich weiß, ich habe es getan) und an dieses besondere Genre ohne Vorurteile herangehen.

Es war halt einfach nur nicht mein Genre.


Meine Bewertung:

★ ★ ★ ☆ ☆ || 3 / 5 Sterne

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