Mittwoch, 31. August 2016

[Rezension] Lauren Oliver - Panic: Wer Angst hat ist raus

Autor: Lauren Oliver

Titel: Panic: Wer Angst hat ist raus

Originaltitel: Panic

Verlag: Carlsen

Seiten: 368

Preis: 17,99 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:


HEATHER hatte nie vor, an dem verbotenen Spiel für Schulabgänger teilzunehmen. Denn der Gewinn ist zwar hoch, aber der Einsatz auch, und sie ist keine Kämpferin. Doch schnell wird ihr klar, dass es nur den richtigen Grund braucht, um dabei sein zu wollen. Und dass Mut auch eine Frage von Notwendigkeit ist. 

DODGE war sich immer sicher, dass er bei Panic mitmachen würde. Er hat keine Angst, denn es gibt ein Geheimnis, das ihn durchs Spiel pushen wird. Aber um zu gewinnen, muss man auch seine Gegner kennen.


Buchtrailer:




Meine Meinung: 

Seitdem ich war einigen Wochen Delirium gelesen habe bin ich ein großer Fan von Lauren Oliver. Ich fand dieses Buch einfach nur großartig. Auch die gesamt Delirium-Trilogie hat mich wirklich restlos begeistert.


Daher wollte ich mehr von ihr. So kam ich an 'Panic - Wer Angst hat ist raus'.

Das Cover von Panik ist recht schlicht gehalten und gefällt mir sehr gut. Trotz der Schlichtheit fällt es einem durch die prägnante rote Färbung direkt ins Auge. Auch das Detailreichtum des Covers ist super. 3 Jugendliche die auf einer Klippe stehen und nacheinander springen - und mir selbst ist nur durch einen Hinweis auch das Mädchen im Hintergrund aufgefallen.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Heather und von Dodge geschrieben. Die Kapitel sind tagebuchähnlich geführt damit man einen Eindruck hat, wie lange 'Panic' schon gespielt wird und wann der Sommer vorbei ist.

Die Schreibweise fand ich nicht so klar und verständlich. Mich hat es durcheinander gebracht, dass die Hauptcharaktere ständig verschiedene Spitznamen haben. Heather = Heath, Natalie = Nat erscheint mir noch logisch...aber wenn aus Lily = Bill oder Billy wird war ich des Öfteren etwas verwirrt.
Die Namen waren aber auch so mein eigentlich Problem mit der Schreibweise. Teilweise wusste ich gar nicht wer die handelnden Personen waren und woher ich den Bezug zu ihnen nehmen soll.

Auch waren wir die Abschnitte zwischen Heather und Dodge teilweise zu groß. Manchmal ist 'zwischen' den Sichten der beiden so viel passiert, dass ich mir aus der Sicht des jeweils Anderen zu viel zusammen reimen musste. 
(Bsp: Nur weil eine Person heult oder eine langsame Zeit hat, schlussfolgere ich nicht sofort, dass sie raus ist)

Die Idee des Buches hat mir wiederum sehr gut gefallen. Ich habe so eine Art von Mutproben-Thematik noch nie gelesen, daher war es neu und spannend für mich.

Die Protagonisten sind eine Sache bei der ich Zwiegestalten bin. Ich mag Heather aber ich mag Dodge nicht. Und ich verstehe nur teilweise warum die Sicht von Dodge zählt. Ich denke das hätte man, meiner Meinung nach, cleverer lösen können. Aus meiner Sicht ist jedoch Heather die einzige Protagonistin.

Den Handlungsschauplatz konnte ich mir Dank Lauren Olivers Beschreibungen wieder außerordentlich gut vorstellen. Ich hatte es alles bildlich vor Augen. Den Wohnwagenpark, das Haus bei Anne, die Meth Row, Bishops verschiedene Schrottkarren.

Alles in allem ist Panik ein gelungenes Jugendbuch, das mir jedoch sprachlich nicht ganz so gut gefallen hat.



Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
☆ ☆ || 3 / 5 Sterne

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