Sonntag, 18. Dezember 2016

[Rezension] Harper Lee - Wer die Nachtigall stört

Autor: Harper Lee

Titel: Wer die Nachtigall stört


Originaltitel: To kill a mockingbird


Verlag: Rowohlt

Seiten: 464


Preis: 19,95 €


Verfilmt: ja


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Über das Buch:

Dies ist die Neuausgabe eines modernen Klassikers der Weltliteratur: ein packender Roman über Unrecht und Gerechtigkeit, über Rassismus und Fremdheit und ein flammendes Plädoyer für die Gleichheit aller Menschen. 1960 in den USA publiziert, wurde «Wer die Nachtigall stört…» schnell ein Welterfolg und eroberte die Herzen von Generationen von Lesern im Sturm. Er liegt nun in einer vollständig von Nikolaus Stingl überarbeiteten und mit einem Nachwort von Felicitas von Lovenberg versehenen Übersetzung vor.

Harper Lee beschwört darin den Zauber und die versponnene Poesie einer Kindheit tief im Süden der Vereinigten Staaten in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Geschwister Scout und Jem Finch wachsen in einer äußerlich idyllischen Welt heran, erzogen von ihrem Vater Atticus, einem menschenfreundlichen Anwalt. Auf den weiten Rasenflächen des fiktiven Örtchens Maycomb, Alabama, auf denen weiße Villen und tropische Bäume stehen, erfahren sie die Freuden und Geheimnisse des Heranwachsens. Doch durch die alte Gesellschaft des Südens ziehen sich tiefe Risse: zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Arm und Reich. Als Scouts Vater, der Anwalt, die Verteidigung eines schwarzen Landarbeiters übernimmt, der angeblich ein weißes Mädchen vergewaltigt hat, erfährt die Achtjährige staunend, dass die Welt viel komplizierter ist, als sie angenommen hat. Tapfer versucht sie, die demokratischen Gerechtigkeitsideale ihres Vaters gegen alle Anfechtungen hochzuhalten, und gerät selbst in Gefahr …

Menschliche Güte und stiller Humor, aber auch ein scharfer Blick auf die Welt durch Kinderaugen zeichnen diesen Roman aus, und vor allem: eine zeitlose, unverminderte Aktualität.



Meine Meinung:



Diese Geschichte ist aktueller denn je!

Angesiedelt im Süden der USA zu Zeiten der Rassentrennung, beschreibt das Buch die Entwicklung von zwei Kindern eines Anwalts, der gegen Ungerechtigkeit und Rassismus in seiner Umgebung kämpft.

Durch seinen Einsatz gefährdet er sich selbst und auch seine Kinder.

Das Buch wurde aus der Sicht des kleinen Scott geschrieben. Gerade dadurch können die Auseinandersetzungen und Entwicklungen sehr erschreckend und realitätsnah dargestellt werden. 

Diese Erlebnisse können auch ohne Umstände auf die heutige Zeit adaptiert werden.
Es regt zum Nachdenken an - und genau das ist eines der guten Dinge daran.

Ein Buch, welches meiner Meinung nach zur Pflichtlektüre erhoben werden sollte!
Absolut Lesenswert und eine klare Empfehlung.



Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
★ ★ || 5 / 5 Sterne

Kommentare:

  1. Hallo Marie

    Pflichtlektüre meinst du? Ich werde das Buch mal auf meine Liste setzen.

    Ganz liebe Grüße, Gisela

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    1. Hallo Gisela,
      Ja! Es ist wirklich großartig!
      Liebe Grüße
      Marie

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