Dienstag, 21. Februar 2017

[Rezension] Jean-Christophe Rufin - Pilgern für Skeptiker: Meine Reise auf dem Jakobsweg

Autor: Jean-Christophe Rufin

Titel: Pilgern für Skeptiker: Meine Reise auf dem Jakobsweg


Originaltitel: Immortelle Randonée

Verlag: Knaus

Seiten: 256

Preis: 19,99 €

Verfilmt: nein


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Über das Buch:

„Als ich nach Santiago de Compostela aufbrach, habe ich nichts gesucht – und ich habe es gefunden.“ – 


Eigentlich wollte der Arzt und Goncourt-Preisträger Jean-Christophe Rufin „nur“ wandern auf diesem seit Jahrhunderten bedeutenden Weg und sieht ihn anfangs eher als sportliche Herausforderung. 

Doch unterwegs auf den 900 Kilometern des Camino del Norte kann sich auch der Skeptiker der Alchemie des „ewigen Weges“ nicht entziehen.


Meine Meinung:



Ein weiterer Reisebericht vom Jakobsweg!
Das musste natürlich sofort auf meine Wunsch- und Leseliste. Und wollte auch vor meinem persönlichen 'Abenteuer Jakobsweg' gelesen werden.

Zwar gehöre ich nicht zu den skeptischen Pilgern, jedoch wollte ich mir diesen Bericht über den 'nördlichen Jakobsweg' nicht entgehen lassen.

Das Buch beginnt bei der Vorbereitung und der Idee auf Reise zu gehen, anschließend begleiten wir den Pilgerer dann auf eine witzige und charmante Art von Tag zu Tag, wobei später seine Frau hinzukommt und die beiden Santiago gemeinsam erreichen. Das Buch endet zurück in der Heimat mit der Idee ein Buch über das erlebte zu verfassen.

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Es liest sich schnell und hat immer wieder witzige und interessante Stellen. Ich persönlich hätte mich ein bisschen ausführlichere Beschreibungen gewünscht - aber das Fehlen liegt auch sicher daran, dass der Autor sich während seiner Reise keine Notizen gemacht hat.

Ich kann es auf jedem Fall jedem empfehlen, der gern Reiseberichte liest oder vielleicht auch (so wie ich) vor hat demnächst auf einem Pilgerweg zu wandern.


Meine Bewertung:

★ 
★ 
  ☆ || 4 / 5 Sterne

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