Donnerstag, 29. Juni 2017

[Rezension] G. R. R. Martin, Gardner Dozois, Daniel Abraham - Planetenjäger

Autor: George R. R. Martin, Gardner Dozois, Daniel Abraham

Titel: Planetenjäger

Originaltitel: Hunter's Run

Verlag: penhaligon

Seiten: 352

Preis: 14,99 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:

Ramon Espejos Leben verläuft bei Weitem nicht so wie geplant. 


Nicht nur, dass er auf einem kaum erschlossenen Kolonieplaneten gestrandet ist. Er muss auch noch vor der Justiz in die Wildnis flüchten, weil er im Streit um eine Frau seinen Gegner getötet hat. Dort wird er von einem bislang unbekannten Alien-Volk gefangen genommen. 

Da entkommt ein anderer menschlicher Gefangener der Kontrolle der Aliens. Diese zwingen Ramon, den Flüchtigen für sie zu verfolgen. Er soll ihn aufhalten, bevor die Kolonie von der Existenz der Aliens erfährt. 

Aber vielleicht ist das auch die Gelegenheit für seine eigene Flucht?


Meine Meinung:

Mal wieder was neues von G. R. R. Martin auf meinem Stapel.


Zu aller erstes muss ich sagen, dass ich mir durch Cover und Titel etwas ganz ganz anderes versprochen habe. Es geht weniger um durch die Galaxie rasende Raumschiffe, als um Aliens und philosophische Fragen nach dem Menschsein oder auch Nicht-Menschsein.

Leider fiel mir der Einstieg in das Buch nicht sehr leicht, da die Spannung einfach nicht komplett aufrechterhalten werden konnte. Es schwankte über das komplette Buch hinweg zwischen 'Wow, echt gut' und 'Wann ist es endlich vorbei?'

Zwar konnten die wirklich spannenden Momente einiges wieder wett machen, jedoch reichte es für mich nicht aus, dass das Buch richtig fesselnd werden konnte.

Die Aliens waren in dem Buch trotzdem sehr interessant dargestellt.

Diese Tatsache und auch eine große und unvorhersehbare Wendung im zweiten Teil des Buches, geben dem Leser wieder etwas mehr Spaß an der Lektüre und es regt tatsächlich auch zum Nachdenken an.

Mal etwas ganz neues, jedoch muss man sich sehr darauf einlassen können. 
Mir ist es nicht ganz gelungen.


Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
 ☆ || 3 / 5 Sterne

[Rezension] David Duchovny - Ein Papagei in Brooklyn

Autor: David Duchovny

Titel: Ein Papagei in Brooklyn

Originaltitel: Bucky F*cking Dent

Verlag: Heyne Encore

Seiten: 352

Preis: 19,99 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:

Marty Fullilove und sein Sohn Ted sind beide auf ihre ganz eigene Art im Leben gescheitert. 

Der Vater als zynischer Lebemann, der an nichts ein gutes Haar lassen kann. Der Sohn als Möchtegern-Schriftsteller, der als Erdnussverkäufer im Stadion arbeitet. Beide haben seit Jahren kein Wort miteinander gewechselt. 

Da braucht es schon einen unheilbaren Lungenkrebs, damit Ted seinem Vater einen Besuch abstattet. Zunächst wird er mit den üblichen Vorwürfen und Beschimpfungen begrüßt. 

Doch nach und nach finden die beiden zueinander – über Baseball, die Suche nach der wahren Liebe und die Freuden des Cannabiskonsums.


Meine Meinung:


Eine Geschichte, wie Vater und Sohn nach langen Jahren der Ignoranz und Ablehnung in der Zeit vor dem Ableben des Vaters wieder zueinander finden.


Es ist definitiv ein Buch für Fans amerikanischer Sportarten, besonders für Baseball-Fans.

Da ich kein Baseball spiele und auch wirklich gar keine Ahnung von dieser Sportart habe, habe ich über das ganze Buch hinweg leider überhaupt keinen Zugang zu dem Buch finden können.

Die Vater-Sohn-Story selbst ist ganz nett, mehr jedoch auch nicht.

Die Idee selbst, eine Familiengeschichte in dieser Art und Weise zu erzählen ist ungewöhnlich und interessant

Im Gegensatz zur Klappentext-Meinung war ich jedoch nicht wirklich ergriffen.

Alles in Einem ist mal etwas neues, jedoch war es bedauerlicherweise nicht wirklich mein Fall gewesen.


Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
  || 3 / 5 Sterne

Dienstag, 6. Juni 2017

[Rezension] Alexander Freed - Star Wars: Rogue One

Autor: Alexander Freed

Titel: Star Wars: Rogue One

Originaltitel: Rogue One

Verlag: penhaligon (Blanvalet)

Seiten: 384

Preis: 14,99 €

Verfilmt: ja






Über das Buch:

Während der finstere Schatten des Imperiums auf immer weitere Teile der Galaxis fällt, machen beunruhigende Gerüchte die Runde. 

Die Rebellion hat Kenntnis von einer finsteren Verschwörung des Imperiums, die das alleinige Ziel verfolgt, sämtliche Welten des Universums zu unterjochen. 

Weit vom Imperium beherrschten Raum nähert sich der Bau einer Raumstation von unvorstellbarer Zerstörungskraft angeblich zusehends seiner Fertigstellung – und das Schicksal des Universums liegt allein in den Händen einer Rebellengruppe …


Meine Meinung:

Ich sage es auch hier nochmal: Ich bin ein großer Star Wars Fan!
Ich finde alle Filme grandios und finde es toll, dass es Romane zu den Filmen gibt.

Das Buch 'Rogue One' spielt zeitlich zwischen Episode III und Episode IV.

Nachdem ich den Film gesehen habe und ihn einfach nur grandios fand, wollte ich auch unbedingt das Buch dazu lesen.

Ich finde es toll das Buch (und Film) so viele schon bekannte Personen aus der eigentlichen Star-Wars-Reihe dabei haben. So findet man sich noch um einiges besser in die Geschichte rein und man versteht vieles besser und kann somit auch perfekt die Zusammenhänge verknüpfen.

Ich denke ich werde demnächst auch den Film erneut schauen!

Ich war positiv überrascht, dass das Buch noch einiges an zusätzlich Szenen und auch Bonusmaterial für den Leser bereithält.

Das Buch sollte meiner Meinung nach nicht von Star Wars 'Neulingen' gelesen werden, da dann meiner Meinung nach die benötigten Hintergrundinformationen fehlen. Es ist dann wohl doch eher ein Buch für Fans.


Meine Bewertung:

★ ★ ★ ★ 
 || 5 / 5 Sterne

[Rezension] Jeff Menapace - Das Spiel: Tod

Autor: Jeff Menapace

Titel: Das Spiel: Tod

Originaltitel: Bad Games: Hellbent

Verlag: Heyne Hardcore

Seiten: 336

Preis: 9,99 €

Verfilmt: nein




Über das Buch:


Die Lamberts sind eine Familie wie aus dem Bilderbuch. 


Liebevolle Eltern, entzückende Kinder. Doch nach der grauenvollen Begegnung mit drei Psychopathen ist für die Lamberts nichts mehr wie zuvor. Sie haben überlebt — aber es gibt noch ein letztes Spiel, das gespielt werden muss. 


Für den Meister dieses Spiels ist es die Krönung seines perfiden Schaffens … für die Lamberts die pure Hölle!



Meine Meinung:

Lasst euch bei diesem letzten Teil der Trilogie von 'Das Spiel' bitte nicht von dem Klappentext in die Irre führen: Man könnte meinen, dass die Lamberts eine Hauptrolle innehaben. Das ist aber nicht der Fall. Sie spielen in diesem Buch eher eine untergeordnete Rolle.


Ich denke, man muss für dieses Buch nicht unbedingt 'Opfer' und/oder 'Rache' gelesen haben. Es ist mehr ein Spin-Off als ein weiterer Teil.


Das macht ihn auch irgendwie etwas schwieriger zu bewerten.


Einerseits steht die leichte Irreführung durch den Klappentext und die Annahme, dass es der Abschluss der Trilogie um die Lamberts ist.


Andererseits ist das Buch, allein betrachtet, wieder etwas spannender als sein 'Vorgänger'.


Wie auch bei den anderen Büchern, bekommt der Leser die geballte Ladung an Spannung erst im letzten Drittes des Buches geliefert.



Meine Bewertung:

★ ★ ★ ★ 
 || 4 / 5 Sterne

[Rezension] Jeff Menapace - Das Spiel: Rache

Autor: Jeff Menapace

Titel: Das Spiel: Rache

Originaltitel: Vengeful Games

Verlag: Heyne Hardcore

Seiten: 432

Preis: 9,99 €

Verfilmt: nein




Über das Buch:

Im Herbst 2008 wurde die Lambert-Familie im amerikanischen Hinterland Opfer der Fannelli-Brüder. Von den beiden Verbrechern überwältigt, mussten die Lamberts buchstäblich durch die Hölle gehen. Sie haben überlebt – und zurückgeschlagen. 


Doch es ist noch nicht vorbei, denn die Fannellis haben Freunde, sehr gute Freunde. 


Das Spiel geht weiter …


Meine Meinung:

Der zweite Teil der 'Das Spiel'-Trilogie.

Leider habe ich dieses Buch um einiges schwächer erlebt als den ersten Teil 'Opfer'.

Gleich auf den ersten Seiten hat sich die Beschreibung der neuen Personen etwas zu lange hingezogen, bis überhaupt erst einmal die richtige Spannung aufkommen konnte.

Sehr gut finde ich wieder die sehr kurzen Kapitel, die einem dabei helfen, nicht die Übersicht in dem Buch zu verlieren und es auch nicht zu langweilig werden lassen.

Die Sprache ist, wie auch im ersten Teil wieder sehr düster und spannend.

Auf den letzten 60-70 Seiten fand ich das Buch wieder so gut wie seinen Vorgänger, da es auf den letzten Seiten durchweg spannend blieb.

Ich bin gespannt auf den letzten Teil, da man das Gefühl hatte, dass die Geschichte nach diesem Teil abgeschlossen ist.



Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
  || 3 / 5 Sterne