Montag, 24. September 2018

[Rezension] Lauren DeStefano - Die Chroniken der fallenden Stadt: Flammendes Land

Autor: Lauren DeStefano

Titel: Die Chroniken der fallenden Stadt: Flammendes Land

Originaltitel: The Internment Chronicles

Verlag: cbt (Randomhouse)

Seiten: 368

Preis: 9,99 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:

Morgan und ihre Gefährten sind dem Stadtstaat Internment entkommen – und erleben endlich selbst, wie das Leben auf der Erde unter ihrer schwebenden Insel abläuft. 


Morgan ist fasziniert von den neuen Möglichkeiten. Doch das Land befindet sich im Krieg – im Kampf mit dem Nachbarn um einen unschätzbaren Rohstoff. 

Der herrschende König hält dabei ein wachsames Auge auf Internment. Morgan gerät unversehens zwischen die Fronten, denn sie verbirgt ein brisantes Geheimnis …


Meine Meinung:

Wie auch beim ersten Band hatte ich wieder ein paar leichte Startschwierigkeiten, obwohl der zweite Band nahtlos an die Geschehnisse des ersten Bandes anknüpft.

Nachdem ich mich wieder einigermaßen gut an die Geschichte, den Schreibstil und die Charaktere gewöhnt habe, muss ich jedoch leider auch hier wieder dieselben Schwachpunkte in der Geschichte entdecken.

Die Charaktere können mich leider auch jetzt überhaupt nicht überzeugen. Ich hatte gehofft dass sie die ein oder andere Entwicklung durch machen, vielleicht auch einen gewissen Grad an Reife durch die Erfahrungen erlangen. Leider bin ich ziemlich unzufrieden.

An den Schreibstil habe ich mich nach dem ersten Band eigentlich schon einigermaßen gewöhnt gehabt. Man muss es mögen, aber man gewöhnt sich einfach dran. Mal etwas anderes, aber ok.

Dem ganzen Plot fehlt es leider einfach an Tempo, an Spannung und an Twists, dem Neuen, dem Unerwarteten.

Ich hoffe der dritte Teil wird mich ein wenig überraschen!


Meine Bewertung:

★ ★ ★  ☆ || 3 / 5 Sterne

[Rezension] Terry Brooks - Die Shannara Chroniken: Die Erben von Shannara - Schattenreiter

Autor: Terry Brooks

Titel: Die Shannara Chroniken: Die Erben von Shannara - Schattenreiter

Originaltitel: The Talismans of Shannara

Verlag: blanvalet

Seiten: 608

Preis: 9,99 €

Verfilmt: ja



Über das Buch:

Die drei Nachfahren von Shannara haben die Aufgaben gemeistert, die ihnen der Geist des Druiden Allanon auferlegt hatte. 


Wren hat das verschollene Volk der Elfen in die Welt zurückgeführt. 
Par hat das magische Schwert von Shannara gefunden. 
Und Walker Boh hat Paranor, die Festung der Druiden, aufgespürt und wurde so selbst zum Drunten. 

Doch Rimmer Dall, der Anführer der dunklen Föderation, entfesselt nun ihre gesamte Macht gegen die Erben Shannaras. Während er die vier Schattenreiter nach Paranor entsendet, um Walker Boh zu vernichten, setzt er gleichzeitig die Armee der Föderation in Marsch, um die zurückgekehrten Elfen zu unterwerfen. Nicht jeder wird den Kampf überleben …


Meine Meinung:

Was für ein Abschluss der "Die Erben von Shannara" Reihe. Grandios!!

Nach Alllanon gibt es mit Walker Boh endlich einen neuen Druiden in Shannara.

Die Bücher und die Welt von Terry Brooks sind zu einem kleinen Zuhause geworden. Man findet sich selbst inzwischen bestens zurecht in Shannara und hat fast das Gefühl, man würde selbst zu der Gemeinschaft gehören. Ein tolles Gefühl, denn es gibt zu selten Bücher, die nich beim Lesen nach 'Nachhausekommen' anfühlen.

Nach dem Ende dieses Shannara-Zykluses kann man sich nur mit ganz ganz viel Vorfreude auf den nächsten freuen!!


Meine Bewertung:

★ ★ ★ ★ ☆ || 4 / 5 Sterne

[Rezension] Tania Blixen - Jenseits von Afrika

Autor: Tania Blixen

Titel: Jenseits von Afrika

Originaltitel: Den afrikanske Fam

Verlag: Manesse Verlag

Seiten: 688

Preis: 25,00 €

Verfilmt: ja

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Über das Buch:

Kaum ein Klassiker des 20. Jahrhunderts strahlt eine ähnliche Faszination aus wie Jenseits von Afrika. Mit ihrer melancholischen Liebeserklärung an Natur und Ureinwohner Kenias schuf Tania Blixen ein bewegendes Stück Weltliteratur. 

Die Eingeborenen Ostafrikas, majestätische Berge und unendliche Savannen zogen Tania Blixen augenblicklich in ihren Bann, als sie 1914 nach Nairobi reiste, um dort eine Kaffeeplantage zu betreiben. In farbigen Bildern beschreibt sie die märchenhaft-mystische Atmosphäre der Natur, erzählt von der Jagd, den Bräuchen der Einheimischen und von so mancher bewegenden Begegnung: mit Kamante, einem kranken Kikuyujungen, den sie zum Koch ausbildet, mit Häuptling Kinanjui, mit Berkeley Cole, der ihr Freund, und Denys Finch Hatton, der ihr Geliebter wird. 1937 erschienen, fanden Blixens berührende Erinnerungen weltweit Millionen begeisterte Leserinnen und Leser. 


Auch die preisgekrönte Hollywood-Verfilmung durch Sidney Pollack – mit Meryl Streep und Robert Redford in den Hauptrollen – beförderte dieses Buch in den Rang der unvergesslichen Klassiker.


Meine Meinung:

Einmal Afrika, immer Afrika!

Wer den Zauber dieses Kontinents schon einmal gespürt hat, der wird mir ganz sicher zustimmen.

Das Buch entführt den Leser in ein Land und in ein Leben voller Gegensätze. 
Man möchte am liebsten (wieder) sofort seinen Koffer packen und ein Ticket nach Afrika kaufen. Bildlich und gewaltig entführt das Buch den Leser nach Afrika.

Man erlebt zusammen mit der Autorin ein Abenteuer nach dem anderen, übersteht Angst und Befürchtungen, wagt etwas Neues.

Wirklich sehr sehr spannend und einfühlsam geschrieben.


Meine Bewertung:

★ ★ ★ ★  || 4 / 5 Sterne

[Rezension] Richard Reed - Was im Leben wichtig ist

Autor: Richard Reed

Titel: Was im Leben wichtig ist

Originaltitel: If I could tell you just one thing

Verlag: Heyne Encore

Seiten: 416

Preis: 22,00 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:

Bill Gates, Judi Dench, Stephen Fry, Margaret Atwood, David Attenborough, Annie Lennox, Jude Law, Marina Abramović, Andy Murray, Patrisse Khan-Cullors – das sind nur einige von über sechzig faszinierenden Persönlichkeiten, die Richard Reed für sein Buch getroffen hat.
 


Reed hat sie gebeten, ihren wertvollsten Ratschlag fürs Leben mit seinen Lesern zu teilen. Jede der beschriebenen Begegnungen wird ergänzt um ein eigens angefertigtes Porträt des britischen Künstlers Samuel Kerr. 


Was im Leben wichtig ist ist ein kluges, hochunterhaltsames Buch für alle Lebenslagen, das sich zudem sehr gut verschenken lässt.



Meine Meinung:

Es fällt mir sehr sehr schwer dieses Buch angemessen zu rezensieren. 

Ich muss es einfach, ehrlich und direkt sagen: Es ist ziemlich schlecht.

Die Illustrationen sind nett gemacht, das war es aber schon.


Nichts Neues, nichts aufregendes, keine guten Zitate. Im Gegenteil, Aussagen, bei denen man sich schlichtweg ärgern muss.


Nein, danke!



Meine Bewertung:

★ 
    || 1 / 5 Sterne

Dienstag, 17. Juli 2018

[Rezension] Andreas Steinhöfel - Die Mitte der Welt

Autor: Andreas Steinhöfel

Titel: Die Mitte der Welt

Verlag: Carlsen

Seiten: 472

Preis: 19,99 €

Verfilmt: ja

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Über das Buch:



Was immer ein normales Leben auch sein mag – der 17-jährige Phil hat es nie kennengelernt. 

Denn so ungewöhnlich wie das alte Haus ist, in dem er lebt, so ungewöhnlich sind auch die Menschen, die dort ein- und ausgehen – seine chaotische Mutter Glass, seine verschlossene Zwillingsschwester Dianne und all die anderen. Und dann ist da noch Nicholas, der Unerreichbare, in den Phil sich unsterblich verliebt hat ... 


Phil sehnt sich nach Orientierung und Perspektiven. Aber vor allem danach, mehr über sich selbst zu erfahren.

Meine Meinung:

Diese wunderschöne und besondere Ausgabe dieses Buches besticht durch ihre Einfachheit. Mehr brauch es auch gar nicht. Das ganze Meisterwerk steckt zwischen den Zeilen. Dieses Buch ist toll. Und eine klare Empfehlung.


Andreas Steinhöfel schreibt in diesem Buch umglaublich komplex, aber dennoch durchdacht, wie man es kaum noch woanders findet. Auf wirklich keiner einzigen Seite in diesem Buch kommt Langeweile auf, sei es durch die Handlung oder durch die fortwährende, immer der jeweiligen Situation angepasste, nahezu poetische Schreibweise des Autors.


In dem Buch geht es um viele wichtige Dinge, mit denen sich, vor allem Jugendliche, beschäftigen: Identitätsfindung, Persönlichkeitsfindung, dem Entdecken der eigenen Sexualität, zwischenmenschliche Strukturen, sei es Freundschaft, Liebe oder auch Familie. Es geht um das Suchen, aber es geht auch um das Finden. 


Wer macht alle diese Erfahrungen? Phil, der Protagonist des Buches. Phil mit seiner Familie. Eine besondere Familie, auf ihre Art und Weise.


Es ist schwer über dieses Buch zu schreiben ohne den Inhalt kaputt zu reden, ohne zu viel zu verraten und vor allem, ohne es in ein Genre zu zwängen, so dass ein potentieller Leser vielleicht das Interesse verliert.


Nur so viel: Es ist eines dieser Bücher, dass man nicht so schnell vergisst, welches man schwer aus der Hand legen kann und welches einem noch lange im Gedächtnis bleibt. Man  denkt lange darüber nach, wie es wohl mit dem Protagonisten weiter gehen würde. Was passiert, ein was wäre wenn kann durchdacht werden.





Ich freue mich inzwischen sehr auf die Verfilmung.


Meine Bewertung:

★ ★ ★ 
 
 || 5 / 5 Sterne

Dienstag, 19. Juni 2018

[Rezension] Anne Freytag - Nicht weg und nicht da

Autor: Anne Freytag

Titel: Nicht weg und nicht da

Verlag: Heyne fliegt

Seiten: 480

Preis: 16,00 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:

Den Anfang kannst du nicht ändern, das Ende schon. 

Nach dem Tod ihres Bruders macht Luise einen radikalen Schnitt: Sie trennt sich von ihrem mausgrauen Ich und ihren Haaren. Übrig bleiben drei Millimeter und eine Mauer, hinter die niemand zu blicken vermag. 


Als Jacob und sie sich begegnen, ist er sofort fasziniert von ihr. Doch Luise hält Abstand. Bis sie an ihrem sechzehnten Geburtstag aus heiterem Himmel eine E-Mail von ihrem toten Bruder bekommt – es ist die erste von vielen. 

Mit diesen Nachrichten aus der Zwischenwelt und dem verschlossenen Jacob an ihrer Seite gelingt es Luise, inmitten dieser so aufwühlenden wie traurigen Zeit das Glitzern ihres Lebens zu entdecken ...

Meine Meinung:


Rezensionen schreiben, über Bücher, die man geliebt hat...

Eigentlich gibt es ja gar nichts besseres!

Das Buch ist von außen und von innen wunderschön. Schlicht, aber dennoch so unglaublich aussagekräftig!
Auch die Playlist, die der Leser zu beginn bekommt, ist eine tolle Idee. 
Ich persönlich kann zwar nur bei absoluter Stille lesen, dennoch ist sie sicher passend und mit viel Liebe zum Detail von Anne Freytag ausgewählt worden.

Es ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe, und ja, was soll ich sagen? Jetzt möchte ich unbedingt alle weiteren Bücher auch lesen! 

Warum?

Das Buch ist toll. Wirklich.
Wortgewandt und wirklich unvergleichlich wird der Leser durch das Buch geleitet. Es gibt kein "Geschwafel" und es gibt kein "Drumherumgerede". Es gibt eine klare Struktur und einen roten Faden. Durch diese tolle Art fliegt man quasi durch das Buch und wundert sich nach einigen Stunde, dass man nun doch schon so schnell am Ende angelangt ist.

Traurig, aber irgendwie doch zufrieden.

In dem Buch geht es um Luise, die den Selbstmord ihres Bruders zu verkraften versucht. Es geht um Wut und um Verständnis, um Einsicht und um Enttäuschung. Es geht darum einen Weg zu finden, wie sie mit den Geschehnissen fertig werden kann. Aber es geht auch um Freundschaft und um Liebe.

Und es geht um ganz ganz wichtige Botschaften in diesem Buch, besonders, dass die Liebe nach dem Tod nicht zwangsläufig aufhören muss.


Meine Bewertung:

★ ★ ★ ★  || 5 / 5 Sterne

[Rezension] Lauren DeStefano - Die Chroniken der fallenden Stadt: Fallende Stadt

Autor: Lauren DeStefano

Titel: Die Chroniken der fallenden Stadt: Fallende Stadt

Originaltitel: Perfect Ruin

Verlag: cbt (Randomhouse)

Seiten: 416

Preis: 9,99 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:

Die schwebende Stadt Internment ist ein Paradies über der Erde – und ein gefährliches Gefängnis…

Morgan Stockhour lebt gemeinsam mit ihrer Familie, ihrer besten Freundin Pen und ihrem Verlobten Basil auf der schwebenden Stadt Internment. Noch nie hat sie die streng geschützten Grenzen ihrer Heimat überschritten. Doch dann geschieht ein Mord, der erste seit einer Generation. 


Auf einmal stellt Morgan die Regeln von Internment infrage - und ist völlig unvorbereitet auf das, was sie erwartet …


Meine Meinung:

Bei dieser noch sehr neuen Trilogie haben mich besonders die Cover sehr beeindruckt. Es wirkt sehr nach Sci-Fi und Weltraum und einfach mal wieder nach etwas anderem.


Beim Lesen merkt man dann, dass das Genre hier eigentlich gar nicht so einfach zu bestimmen ist. Es sind dann doch eigentlich mehrere: Sci-Fi, Fantasy...vielleicht auch noch Dystopie?

Die Schreibweise von Lauren DeStefano ist eine Sache für sich. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam ich dann doch wirklich schnell mit der Art und Weise klar. Wirklich sehr packen beschreibt sie die Welt, deren Personen und die Umgebungen. Man kann sich alles ziemlich gut vorstellen und hat eine grobe Idee von dem Leben, dass die Bewohner dort leben.

Das Buch beginnt sofort mit der Geschichte und man bekommt als erstes die Protagonistin Morgan vorgestellt.

Alle Charaktere in dem Buch sind zwar mit dem gewissen Etwas ausgestattet, jedoch fehlt es mir dennoch an Persönlichkeit und Tiefgründigkeit.

Zwar ist die Idee des Buches, die sich bisher nur stückchenweise zeigt und dem Leser nach dem ersten Teil noch mit einigen Fragezeichen zurücklässt, wirklich genial, aber man brauch einfach noch ein wenig mehr Tiefgang.

Ich hoffe man erfährt im nächsten Teil mehr über die Personen und es lösen sich dabei auch noch einige Fragen auf.

Weiter lesen werde ich auf jeden Fall.


Meine Bewertung:

★ ★ ★  ☆ || 3 / 5 Sterne