Montag, 23. April 2018

[Rezension] Rebecca Ross - Valenias Töchter: Die fünf Gaben

Autor: Rebecca Ross

Titel: Valenias Töchter: Die fünf Gaben

Verlag: Carlsen

Seiten: 496

Preis: 19,99 €

Verfilmt: nein

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Über das Buch:



Wie jedes Mädchen im Haus Magnalia fiebert Brienna der Sommersonnenwende entgegen. 

Denn dann wird sie zur Berufenen erklärt und kann ein neues Leben bei einem Gönner beginnen. Sie lässt sich auf das Angebot eines Lords aus dem Norden ein, auch wenn sie dafür schweren Herzens von ihrem Lehrer, Master Cartier, Abschied nehmen muss. 

Kaum ist sie jedoch im Reich Maevana angekommen, steht mehr als ihr Glück auf dem Spiel: Mit ihrer besonderen Gabe soll sie den König stürzen und somit ihre Vorfahren verraten. 

Als sie Cartier schließlich wiederbegegnet, muss sie sich entscheiden, ob sie ihrer Familie oder ihrem Herzen die Treue hält.

Meine Meinung:

Der erste Band der 'Valenias Töchter' Reihe.



Das Buch besticht schon bei dem ersten Eindruck mit einem unwahrscheinlich schönen Design. Das Cover ist richtig toll gestaltet und funkelt und reflektiert das Sonnenlicht. Im Hintergrund ist das Gesicht einer Frau zu erkennen, die wahrscheinlich Brianna sein könnte.

Brienna ist die Protagonistin des Buches, die wir zuerst als junges Mädchen kennen lernen, als sie, mit der Begleitung ihres Großvaters, in Magnalia eingeschult wird, um ihre Gabe zu fördern und unterrichtet zu werden.

Anschließend gibt es einen großen Zeitsprung und wir erfahren, dass die Sommersonnenwende kurz bevor steht. Dabei erfahren wir weniges aus den vergangenen Jahren in Magnalia, und welche Freundschaften Brienna in dieser Zeit schließen konnte.

Brienna ist ein sehr gut ausgearbeiteter und wirklich interessanter Charakter. Sie handelt immer mit viel Herz und einem nicht zu sehr übertriebenen Mut. Das macht sie zu einer überaus sympathischen und empathischen jungen Frau, mit der sich die Leser gut identifizieren können. 

Ein weiterer sehr spannender Charakter ist Cartier, über den ich eigentlich sehr gern noch ein bisschen mehr erfahren hätte.

Auch wenn wir nicht mehr allzu viel über Cartier erfahren haben (vielleicht kommt das ja auch noch in den weiteren Teilen?- Wer weiß??), fand ich das Buch einfach richtig richtig toll. Es war mal wieder etwas ganz anderes.

Ich fand es auch sehr erfrischend, dass ausnahmsweise mal keine allzu große Liebesgeschichte im Vordergrund stand.

Der Schreibstil der Autorin war frisch, schnell und unverfälscht (deutsche Autorin) und man hatte einfach großen Spaß am Lesen.

Eine Karte hätte ich mir allerdings noch gewünscht.



Ich freue mich wirklich sehr auf die weiteren Bände!


Meine Bewertung:

★ ★ ★ ★ 
 || 4 / 5 Sterne

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