Dienstag, 29. Oktober 2019

[Rezension] Johan Bargum - Nachsommer


 Nachsommer
Autor: Johan Bargum

Titel: Nachsommer


Verlag: Dumont

Seiten:
144

Preis:
 10,00 €

Verfilmt:
 nein

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Über das Buch:


Zeitlebens hat Olof im Schatten seines selbstbewussten Bruders Carl gestanden. 


Carl war der Liebling der Mutter, der allerdings in Ungnade fiel, als er mit seiner Frau Klara (mit der Olof seine eigene Geschichte hat) und den beiden Söhnen in die USA auswanderte. Viele Jahre später treffen die ungleichen Brüder am Sterbebett der Mutter wieder aufeinander, in ihrem Landhaus in den südfinnischen Schären – und mit ihnen ihre Familien, alte Rivalitäten und Träume, Fehler und Versäumnisse. 

Es dauert nicht lange, bis der Frieden des Spätsommers, der über der Insel liegt, brüchig wird. Gerade noch rechtzeitig erkennt Olof, dass der Moment gekommen ist, um aus dem Schatten seines Bruders herauszutreten.

Meine Meinung:

Bargum entwickelt seine Geschichte in Südfinnland - zwei Brüder, die kaum unterschiedlicher sein könnten, treffen nach Jahren wieder aufeinander.
Der Anlass: Die schwere Erkrankung der Mutter.


Alte Rivalitäten und familiäre Unstimmigkeiten sind sofort wieder da und werden offenbar.

Eine ganz spezielle Rolle spielen dabei besonders die Mutter und ihre Schwiegertochter.

Ein unglaublich fesselndes Familienbild, welches ganz ruhig und klar daher kommt, wo sich jedoch in jedem der kurzen Absätze reichlich Sprengstoff findet.

Kurz und klar wie ein sonniger Tag Ende August vor den Schären und schon mit der Andeutung der Kälte, die da noch kommen wird...

Ein tolles Buch!

Meine Bewertung:

★ ★ ★ ★ ★ || 5 / 5 Sterne

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